SY Alaya

Alaya, die seltenst schöne Segelyacht im Hafen von

Marina Baltica

Von hier aus wird sich Alaya, die Formosa 51 Ketsch, bald auf die Weltreise aufmachen. Losgelöst von den Problemen, Möglichkeiten, Menschen, selbstverständlichen Bequemlichkeiten und Freiheiten, die dem Leben auf Erden typisch sind, ergibt sie sich entblößt dem gewaltigsten Gespräch des Lebens, dem Wind, dem Weltwasser, durch den Sturm, der Sonne entgegen…

 

 

Jetzt tuckert sie noch jungfräulich von Bucht zur Bucht von Travemünde. Sie legt in den benachbarten Häfen der Ostsee an. Die Lady setzt die Segel erst, wenn sie die Gunst des Windes von 9 Knoten hat. Sonst macht sie unter Motor ihre Spaziergänge mit den Feuerquallen. Sie ankert hier und da um sich mit ihren Kameraden zu treffen, das idyllische Zusammensein zu genießen. So war ich mit ihr diesen Sommer verabredet. Das romantischste Rendezvouz of my life – Rendezvouz mit Alaya. Hier, unter den Segeln fühlst du sofort Respekt … sie besteht auf Natürlichkeit, auf Klassik, auf das Grundlegende. Und dennoch zelebriert ihre romantische zarte Karisma in jedem Zentimeter und jedem Moment ihres Seins

 

Alaya

heißt auf Tibetanisch „Zuhause“. Hier riecht es nach Holz, weil fast alles aus Holz ist, hier ist ein Kamin für die kalte Winterzeit, hier ist das Gefühl vom echten Leben verankert.  Hier kann man einfach sein, nichts tun und hier auch bist du von einer Sekunde auf die Andere mit den wahren Gewalten des Lebens konfrontiert. Hier wird es dir klar, was es heißt Trinkwasser am Bord zu haben, Strom, alles was selbstverständlich zu sein scheint, alltäglich, was man vom Leben auf Erden kennt, lernst du hier kennen, dass das Leben wie eine Insel ist – du hast nur das, was du auch mitgebracht hast

 

 

Die Segel auf, die Anker rauf, der Blick nach vorne

Weltwasserweite wird immer breiter, auf Richtung Sonne.

Gedankengut im Augenblick zum Himmelskörper

bewegt sich hoch und ziehen mit die stummen Wörter

Salz auf den Wangen, am Steuer Handfest

trockenen Anker… Nord Süden Ost West…

Alles was ist über Bord, wie weißer Staub

Windstärke gut, im Herzen Ruh, die Ohren taub

Das ganze sein im Augenblick auf zwanzig Fuß

Der Blick nach vorn, im Rücken zieht der Sonnenkuss